Dienstag, Januar 18, 2022

Opel Mokka Elektro – Mehr Spaß im Stadtverkehr

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Opel Mokka Elektro – Mehr Spaß im Stadtverkehr

Die frisch gestylte zweite Generation des Opel Mokka gibt es vom Start weg auch als batterieelektrische Version. Der neue SUV setzt dabei mehr auf Optik und Lifestyle und wir dadurch noch moderner und spannender. Wie unser Test zeigt, beweist der neue Mokka alles, wofür Opel heute und in Zukunft steht.

Exterieur

Der neue Crossover soll keiner von der Stange sein, sondern natürlich ganz anders als die Masse und das ist er auch. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem neuen „Vizor“ – Frontdesign. Dieses zeichnet sich durch eine getönte Plexiglasspange aus, welche sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Sie ist nicht nur ein Hingucker und bietet absoluten Wiedererkennungswert, sondern beherbergt neben Blitz-Logo und Scheinwerfern auch die Sensorik der Assistenzsysteme.

Am Heck wissen die modernen und schön designten LED-Rückleuchten zu überzeugen. Unser Testwagen steht auf den neuen und sehr modernen achtzehn Zoll Felgen. Auch sonst wurde der neue Crossover komplett neu konstruiert. Gegenüber seinem Vorgänger ist der neue SUV rund dreizehn Zentimeter kürzer, allerdings etwas breiter und flacher, wodurch sich eine neue Statur ergibt, die deutlich kompakter und dynamischer wirkt, als der Vorgänger.

Interieur

Im Innenraum des neuen Crossover fühlen wir uns auf Anhieb wohl.

Die Materialanmutung und die Verarbeitung sind auf sehr hohem Niveau und alles wirkt sehr durchdacht und aufgeräumt. Viele schicke Zierleisten, große Flächen in Hochglanz-Schwarz und gut verarbeitete Kunstlederelemente sorgen im neuen SUV für ein luxuriöses Erlebnis.

Vom Fahrersitz des Crossover blickt der Fahrer auf zwei Monitore, welche volldigital die klassischen Instrumente ersetzen. Opel nennt sie „Pure-Panel“ – ein Bildschirm hinterm Lenkrad informiert uns über alle wichtigen Details und ein zweiter zentraler Touchscreen fungiert als Infotainment-Kommandozentrale. Gut gelungen ist die Bedienung des adaptiven Tempomaten, dessen Tasten im Lenkrad integriert sind. Auch die automatische Übernahme von Geschwindigkeits-Beschränkungen funktioniert reibungslos. Erkannte Tempolimit-Schilder stellt der Opel im Armaturenbrett dar und ein Druck auf die OK-Taste am Lenkrad übernimmt die erkannte Geschwindigkeit.

Die Tasten für Multimediatechnik, Fahrassistenz und Klimabedienung sind gruppiert, gut platziert und schnell zu erreichen. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren reibungslos. Darüber hinaus verfügt der neue Mokka serienmäßig über das BT7 Radio mit DAB-Radio, Audio-Streaming und Freisprecheinrichtung via Bluetooth und Verkehrsinformationen in Echtzeit.

Dazu kommen Lenkradfernbedienung, drei USB-Schnittstellen, sowie Integration der Sprachlogik eines gekoppelten Smartphones. Unterm Strich ist der neue Mokka gut verarbeitet und lässt in Sachen technischen Finessen, elektronischen Assistenten und Komfortdetails keine Wünsche offen.

Motorisierung

Der neue Crossover aus dem Hause Opel verfügt über 136 PS und einen 50 kWh großen Akku. Mit seinen 260 Newtonmeter Drehmoment schafft der SUV den Sprint von null auf Tempo fünfzig in nur 3,4 Sekunden, Tempo einhundert ist in rund neun Sekunden erreicht.

Bei Tempo einhundertfünfzig ist dann, elektronisch abgeriegelt, das Ende der Fahnenstange erreicht. Auf unseren Testfahrten, bei gemischter Fahrweise samt Autobahnanteil, kommen wir auf 21,6 kWh pro einhundert Kilometer.

Im Eco-Modus kommt der Mokka aber auch mit schmalen 17 kWh über die Runden und schafft somit problemlos eine Reichweite von über 270 Kilometer. Positiv überrascht waren wir an den Ladesäulen. An der Wallbox lädt der Opel mit elf kW, an einer Schnelllade-Station sogar mit bis zu einhundert kW. Dort lädt der Akku dann in unter dreißig Minuten wieder bis zu achtzig Prozent seiner Energie.

Fahrverhalten

Unser Test beginnt direkt in der Stadt. Hier kann der neue Mokka mit seinem flotten Antritt und fast geräuschloser Fahrt seine Stärken voll ausspielen. Das Fahrwerk des neuen Crossover ist angenehm straff abgestimmt, ohne dabei unkomfortabel zu sein. Zusammen mit seiner direkten Lenkung und dem tiefen Schwerpunkt wird der überarbeitete Opel damit zum kompetenten Kurvenräuber und lässt sich auch durch schnelle Lastwechsel nicht aufschaukeln. Nicht unerwähnt bleiben sollten auch die sehr guten Bremsen des Mokka, welche den neuen SUV in knapp über vierunddreißig Metern zum Stehen bringen.

Fazit

Opel zeigt mit dem neuen Mokka alles, wofür die Marke heute und in Zukunft steht. Der SUV ist effizient, innovativ und macht in jeder Hinsicht Spaß.

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